Voraussetzungen für die Haltung eines Großen Schweizer Sennenhundes:

Früher wurden die ehemaligen Metzgerhunde als Wach- und Hofhunde, Zug- oder Arbeitshunde zum Viehtrieb eingesetzt. Das merkt man ihnen heute noch an. Sie sind wachsam, aber nicht aggressiv, und besitzen einen guten Schutztrieb. Hier solle aber beachtet werden, dass dieser Schutztrieb nicht gefördert werden sollte, sonst kann dieser auch schon mal ausarten. GSS sind nicht bellfreudig, im Gegensatz zu Entlebucher und Appenzeller. GSS sind robust, gern im Freien und sehr belastbar.

Allerdings sollte einem klar sein, dass wo ich bin – will auch der Hund sein. GSS sind, obwohl so groß und schwer, ideale Familienhunde, wenngleich (egal welche Rasse) sie nie ohne Aufsicht mit kl. Kindern gelassen werden sollten.

Eine ganz wichtige Eigenschaft des Hundehalters muss die Konsequenz sein. Ein GSS besitzt nämlich eine große Menge an Sturheit, was sich spätestens in der Pubertät zeigt. GSS sind sehr verträglich mit anderen Tieren. Grundsätzlich sind Große Schweizer etwas ruhiger und ausgeglichener, als die 3 anderen Sennenhunderassen. Aber, wie gesagt:es ist von klein auf eine konsequente Erziehung nötig.

 

 

Waschtag
Waschtag

Die Fellpflege ist nicht sehr aufwendig. Das kurze Stockhaar, mit dichter Unterwolle gibt Schutz gegen Hitze, Kälte und Nässe.

GSS neigen, wie sehr viele große Hunderassen zu Gelenkserkrankungen wie Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellbogendysplasie (ED), OCD des Schultergelenks sowie zur progressiven Retina Atrophie (PRA ist eine Augenerkrankung, die zu einer Degeneration der Netzhaut (Retina) und durch kontinuierliches Fortschreiten zur Erblindung führt).

Mehr darüber, auch über die bei unseren Hunden durchgeführten Untersuchungen, gibt’s in der Rubrik:  Unsere Hunde – Gesundheit sowie in der Rubrik: Zucht.

Um den Gelenkserkrankungen vorzubeugen sollte darauf geachtet werden, dass die Hunde in den ersten 18 Monaten die Gelenke nicht zu stark belasten. Bsp. Übermäßiges Treppen steigen, aus dem Auto springen (Rampe verwenden), Fahrrad fahren, Karren ziehen etc. Auch das „Gassi Gehen“ sollte auf das Alter abgestimmt sein (pro Lebenswoche / 1 Minute).

Eine große Gefahr für einen großen Hund stellt die Magendrehung dar. Hier ist es sinnvoll, den ausgewachsenen Hund 2 Mal täglich zu füttern und nach dem Fressen ca. 1,5 Std. ruhen zu lassen.

 

Natürlich sind alle diese Vorschläge kein Garant darauf, dass Ihr Welpe sich zu einem gesunden Großen Schweizer entwickeln kann. Aber wir halten uns daran und unsere Bonnie hat sich prächtig vom kleinen zum großen Schweizer entwickelt.

 

 Wissenswertes, nicht nur für Welpenkäufer, hier gibt's mehr davon....




Wenn Sie mehr über die Gesundheit eines großen Hundes wissen möchten, finden Sie viele Antworten auf Ihre Fragen:
http://www.tieraerztlicheklinik-nuernberg.de/informieren/hunduebersicht/

Bonnie vom Kirschberg
Unsere Bonnie
Unsere Keela
Unsere Keela